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Essig, Soda, Kernseife und Schmierseife statt zwanzig Spezialreinigern. Was damit wirklich sauber wird, wofür es nicht taugt — und welche Kombinationen man besser lässt.
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Ein Haushalt der 1950er-Jahre kam mit einer Handvoll Mitteln aus. Essigessenz, Natron beziehungsweise Soda, Kernseife und Schmierseife deckten den grössten Teil ab, dazu kamen Salz, Zitrone und Spiritus für Sonderfälle.
Wir sammeln die überlieferten Anwendungen und ergänzen, wo sie an Grenzen stossen. Essig ist ein gutes Beispiel: gegen Kalk hervorragend, auf Naturstein und an Gummidichtungen dagegen schädlich.
Zwei Hinweise aus alten Ratgebern übernehmen wir ausdrücklich nicht: das Mischen von Reinigungsmitteln und den Einsatz von Salzsäure oder Chlorkalk im Haushalt. Beides war damals verbreitet und ist heute weder nötig noch vertretbar.
Nein. Essig löst Kalk und Seifenreste sehr gut, greift aber Naturstein, Gummidichtungen und unversiegeltes Holz an. Für Fett ist Soda die bessere Wahl.
Davon raten wir ab. Beide neutralisieren sich gegenseitig, übrig bleibt im Wesentlichen Salzwasser — die Reinigungswirkung ist geringer als bei jedem der beiden allein.