Kartoffelsalat: warum die Kartoffeln warm sein müssen
Kartoffelsalat wie früher: Brühe oder Mayonnaise, warum warm mariniert wird, weshalb das Öl zum Schluss kommt und wann die Ziehzeit ein Problem ist.
Die Gerichte, die günstig satt machten: Sonntagsbraten, Eintöpfe, Resteküche und Kuchen aus alten Kochheften — mit den Originalmengen und dem, was man heute anders macht.
Kartoffelsalat wie früher: Brühe oder Mayonnaise, warum warm mariniert wird, weshalb das Öl zum Schluss kommt und wann die Ziehzeit ein Problem ist.
Kartoffelpuffer aus rohen Kartoffeln: warum ausgedrückt werden muss, wie die abgesetzte Stärke als Bindemittel dient und weshalb die Zwiebel mehr ist als Würze.
Pfannkuchen nach dem alten Verhältnis: 100 g Mehl, 200 ml Milch, 1 Ei – mit Mengentabelle, warum der Teig ruhen muss und was regional wie heißt.
Wenn der Hefeteig nicht aufgeht: die vier Ursachen in der Tabelle, was handwarm wirklich bedeutet, warum der Vorteig eine Probe ist und wie sich ein müder Teig retten lässt.
Sauerteig ansetzen wie früher: der Fünf-Tage-Plan in der Tabelle, warum Tag drei so unangenehm riecht und wie das Anstellgut über Jahre weiterlebt.
Der Sonntagsbraten war der Auftakt der Woche: Braten, Frikassee, Brühe und Suppe aus einem Tier – mit Wochentabelle, Brühen-Anleitung und dem Unterschied zum Masthähnchen.
Milchreis wie früher: warum nur Rundkornreis funktioniert, das richtige Verhältnis von Reis zu Milch, die Ofenmethode ohne Rühren und drei Gerichte aus dem Rest.
Kartoffelsuppe wie von Oma: Grundrezept für vier Personen, warum nur mehlige Kartoffeln funktionieren, die regionalen Varianten und wie sie ohne Mehl sämig wird.
Altes Brot verwerten wie früher: acht Gerichte von Semmelknödeln bis Brotauflauf, welches Brot wofür taugt und warum bei Schimmel andere Regeln gelten als bei Käse.
Gedeckter Apfelkuchen wie früher: zwei Mürbeteigböden, ein Kilo säuerliche Äpfel und die Semmelbrösel-Schicht, die den Boden trocken hält.
Gekocht wurde nach dem, was da war und was der Geldbeutel hergab. Daraus entstand eine Küche, die mit wenigen Zutaten auskommt, Reste selbstverständlich mitverwendet und ohne Spezialgerät funktioniert. Genau das macht diese Rezepte heute wieder attraktiv.
Wir arbeiten mit Originalvorlagen aus Kochbüchern und Rezeptheften der Zeit. Jedes Rezept nennt die historische Angabe und daneben die heutige Umrechnung — denn ein «Kaffeelöffel voll» oder «Butter in Walnussgrösse» hilft am Herd nur bedingt weiter.
Bei Garzeiten für Fleisch und Geflügel und bei rohen Eiern in ungekochten Speisen weichen wir von den alten Angaben ab und nennen die heutigen Empfehlungen. Alles andere lassen wir so, wie es überliefert ist.
Meistens nicht. Sie brauchen oft mehr Zeit im Topf, aber weniger Handgriffe und deutlich weniger Zutaten als viele heutige Rezepte.
Wir geben bei jedem Rezept die Umrechnung an. Als Faustwerte gelten: ein Kaffeelöffel entspricht etwa 3 Gramm, ein Esslöffel Mehl rund 10 Gramm, «Butter in Walnussgrösse» etwa 20 Gramm.